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Die Wanne neben dem Doppelbett …

… so könnte man einen Trend beschreiben, der um 2007 aufgekommen ist und bisher vorzugsweise in Luxushotels umgesetzt wird. Was steckt dahinter? Natürlich eindeutig eine erotische Komponente. Die Paare, die sich in einem Doppelzimmer einquartiert haben, sollen oder können sich in der Badewanne vergnügen, bevor oder nachdem sie auf die Matratze des französischen Betts sinken bzw. gesunken sind.

BadewanneFoto: fotoatelier-schumacher.de

Bei den Wannen handelt es sich ausnahmslos um sogenannte Freisteher, die im Hotelzimmer natürlich nicht auf Teppichboden stehen, sondern auf einer "Insel" aus Marmor, Bodenkeramik oder auch speziell versiegeltem Parkett. Bei diesem Fotobeispiel aus dem InSide-Hotel im Frankfurter Tower, das man als Luxushotel Garni bezeichnen könnte, befinden sich Badewanne und Bett auf einer Ebene. Es finden sich aber auch Beispiele, wo man das Bett höher gelegt, also für eine zweite Ebene im Zimmer gesorgt hat. Die umgekehrte Variante ist aber auch möglich, dass nämlich die freistehende Badewanne auf einem Podest platziert wird.

"Freisteher" sind die Urform der industriell gefertigten Badewanne aus Stahl-Emaille. Als um 1880 so etwas wie eine Badezimmer-Kultur entstand, wurden Wannen mit Füßen ausgestattet, die an die Klauen eines Löwen erinnern. Solche Wanne werden heutzutage wieder nachgebaut – vor allen in England, wobei die Armaturen auch in vergoldeter Ausführung zu haben sind.

Die Badewanne im Schlafzimmer setzt natürlich zwei Dinge voraus voraus: Erstens eine hocheffektive Belüftungsanlage. Denn beim Baden entsteht Wasserdampf, der sich besonders gern in Textilien einnistet – und wer möchte schon in einem feuchten Bett schlafen? Und zweitens braucht man Platz. Womit schon erklärt wird, warum solcher Badespaß in normalen Eigenheimen, geschweige denn in Etagenwohnungen nicht verwirklicht werden kann: Weil die Schlafzimmer fast immer viel zu klein sind und zwischen Bett und Schrank gerade mal eine Person passt.