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Praktische Hinweise zur Badezimmergestaltung

Wer sich ein eigenes Haus baut oder einen Umbau seines bereits vorhandenen Wohneigentums plant, der sollte auch ein wenig Zeit für die Gestaltung des Badezimmers aufwenden. Bei der Bad-Planung sollten in erster Linie die eigenen Nutzungsgewohnheiten berücksichtigt werden. Wichtig bei der Badezimmer-Gestaltung sind zum Beispiel die Anzahl der Personen im Haushalt. Einige weitere Aspekte, die bei der Bad-Gestaltung nicht außer Acht gelassen werden sollten, werden hier vorgestellt.

Optimale Größe für das Bad

Die Größe des Badezimmers sollte auf die Anzahl der Personen im Haushalt abgestimmt sein. So sollte das Bad eines Zwei-Personen-Haushaltes mindestens vier bis 5 fünf Quadratmeter groß sein, vier Personen benötigen circa sechs bis acht Quadratmeter. Leben sechs oder mehr Personen im Haushalt, dann sollte das Badezimmer mindestens zehn Quadratmeter groß sein. Bei einer derartigen Haushaltsgröße empfiehlt es sich sogar, über den Einbau eines zweiten Badezimmers im Haus nachzudenken. So können Streitereien und morgendliches Schlangestehen im Bad vermieden werden. Auch in kleineren Haushalten kann es von Vorteil sein, wenn Bad und WC voneinander getrennt liegen oder noch besser ein zweites WC außerhalb des Badezimmers vorhanden ist.

Bei der Einrichtung sollte man die Anordnung der Dusche, Badewanne und Waschtische für das Bad so arrangieren, dass genügend Bewegungsfreiheit vorhanden ist. Bei kleinen Bädern und WCs sorgen nach außen öffnende Türen im Innenraum für zusätzlichen Platz.

Pflegeleichte Materialien sparen Putzarbeit

Bei der heutigen Vielfalt und Auswahl in Möbelgeschäften und Web-Shops bleiben keine Badezimmer-Träume offen. Bei der Auswahl von Möbeln und Funktionseinheiten für das Bad sollte jedoch nicht nur der eigene Geschmack berücksichtigt werden, sondern auch die Pflegeintensität des Materials. Vor allem Glatt beschichtete Duschen, Waschbecken und Co. können leicht gesäubert werden, da sich Schmutz und Kalk auf ihnen nicht so schnell ablagert. Derartige Verunreinigungen perlen auf glattem Keramik mit dem Wasser ab. Wer es besonders pflegeleicht mag, sollte sich bei der Möbelauswahl für WCs, Waschbecken und Schränke entscheiden, die an der Wand befestigt werden. Durch kann beim Hausputz einfach darunter durchgewischt werden.

Sparsamer Wasserverbrauch

In Zeiten, in denen beinahe alles teurer wird, sollte man verstärkt darauf achten, nicht unnötig viele Ressourcen zu verbrauchen. Zudem schont der sparsame Umgang mit Wasser nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Das bedeutet jedoch nicht, dass man zugunsten seiner Wasserrechnung die eigene Körperhygiene vernachlässigen sollte. Vielmehr lässt sich durch den Einsatz effizienter Sanitäranlagen der Wasserverbrauch reduzieren. Bei der Toilettenspülung lässt sich zum Beispiel durch die Spül-Stop-Taste Wasser sparen. Mit einer so genannten Grauwasseranlage kann das zuvor beim Duschen verbrauchte Wasser für die WC-Spülung weiterverwendet werden. Zudem gibt es auch spezielle Anlagen, mit denen Regenwasser im Badezimmer genutzt werden kann.